Amnesty International Gruppe Altötting / Mühldorf

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Gruppe Altötting / Mühldorf

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ai Altötting / Mühldorf

für die Menschenrechte weltweit

Aktionsbriefe * Eilaktionen * Filep Karma * Online Petitionen * Weitere Petitionen

Unvorstellbar

Stell dir vor, dein Freund wird vor deinen Augen von bewaffneten Männern in ein Auto gestoßen und entführt. Dein Freund bleibt für immer verschwunden.
Stell dir vor, du wirst einige Wochen später verhaftet, weil man Dich verdächtigt, einer oppositionellen Organisation anzugehören.
Stell dir vor, man foltert dich tagelang mit Elektroschocks, man reißt dir die Fingernägel aus, bricht dir die Gelenke, taucht deinen Kopf in Exkremente, bis du fast erstickst.
Stell dir vor, dass du lediglich wegen deiner ethnischen Abstammung verschleppt und gefangen gehalten wirst.
Stell dir vor, dass Du jahrelang unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert bist, ohne ärztliche Versorgung, ohne Kontakt zu deiner Familie.
Stell dir vor, dass Tausende von Menschen in allen Teilen der Welt ein ähnliches oder noch schlimmeres Schicksal erleiden.

Amnesty hilft

ai folgt einem klar definierten Mandat mit folgenden Zielen:
Freilassung aller gewaltlosen politischen Gefangenen, d. h. von Männern und Frauen, die wegen ihrer politischen, religiösen oder anderen Überzeugungen, aufgrund ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft, Sprache oder ihres Geschlechts inhaftiert sind und Gewalt weder angewandt noch befürwortet haben.
Gewährleistung fairer und unverzüglicher Gerichtsverfahren für politische Gefangene
Verbot bzw. Verhinderung der Todesstrafe, der Folter und anderer grausamer und unmenschlicher Behandlung von Gefangenen
Beendigung von staatlichem Mord und der Praxis des "Verschwindenlassens" politisch unliebsamer Menschen. ai wendet sich auch gegen Menschenrechtsverletzungen durch bewaffnete oppositionelle Gruppen.
Schutz und Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern
Schutz der Rechte von Flüchtlingen, gegen Rassismus und Diskriminierung
besonderer Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen
Förderung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte

Konkret

Seit 1. Dezember 2004 unschuldig in Indonesien gefangen gehalten:

ai Altötting/Mühldorf setzte sich seit Herbst 2008 für 2 gewaltlose politische Gefangene aus diesem Land ein. Die beiden Indonesier Filep Karma und Yusak Pakage wurden am 26. Mai 2005 wegen „Verrates“ zu 10 bzw. 15 Jahren Haft verurteilt, weil sie am 1. Dezember 2004 in der Stadt Abepura an einer friedlichen Flaggenzeremonie teilnahmen.


Filep Karma

Yusak Pakage

amnesty international sieht die beiden als gewaltlose politische Gefangene an, die nur deswegen verhaftet und verurteilt wurden, weil sie gewaltlos und legitim ihr Recht auf freie Meinungsäußerung in Anspruch genommen haben.

Erfolgsmeldung aus Indonesien vom Juli 2010:


Artikel aus ai-Journal 08/09 2010

Dank an alle Unterstützer:

Die ai-Gruppe bedankt sich für die zahlreiche Unterstützung, die zu dem Erfolg beigetragen hat. amnesty international hat bereits eine Nachricht von Yusak Pakage erhalten, in der er sich recht herzlich bei allen Personen bedankt, die sich für ihn eingesetzt haben.

Der Einsatz von ai AÖ/MÜ geht für Filep Karma weiter:

Nachdem Yusak Pakage am 7. Juli 2010 freigelassen wurde, hofft die ai-Gruppe AÖ/MÜ, dass auch Filep Karma bald aus dem Gefängnis entlassen wird.

Briefe für Filep Karma

Von der ai-Gruppe Altötting/Mühldorf wurden ca. 570 Unterschriften für die Freilassung der Gefangenen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf gesammelt. Anlässlich unseres am 10.12.2011 durchgeführten Briefmarathons wurden ca. 200 Briefe für Filep Karma verschickt.

Briefvorlagen zu Filep Karma:

Informationen zu Filep Karma (aus anderen Homepages):

Folter und politische Morde in Mittelamerika:

ai Altötting/Mühldorf beteiligt sich an einem länderübergreifenden Programm dagegen.

Petitionen

"Urgent Actions":

"Urgent Actions" (Eilaktionen) sind ein effektiver Weg, um akut bedrohten Menschen das Leben zu retten: Eilaktionen

Erfolge 2015:

"Briefe gegen das Vergessen":

ai Altötting/Mühldorf appelliert regelmäßig an Regierungen und Botschaften, um auf Einzelschicksale aufmerksam zu machen und Freilassungen zu erwirken. Vorgefertigte Briefe sind hier oder per E-Mail über die ai-Gruppe Altötting/Mühldorf erhältlich: Aktionsbriefe ai-Gruppe AÖ/MÜ

August-Briefe:

Information rüttelt auf:

ai Altötting/Mühldorf organisiert Ausstellungen, Infostände und Gottesdienste zu Menschenrechtsthemen.

Menschenrechtsarbeit kostet Geld:

ai Altötting/Mühldorf finanziert sich durch Spenden, Sammlungen und der Beteiligung an Altkleidersammlungen.

Wer mitmacht, hilft gegen Ohnmacht

Sie können aktiv in der ai-Gruppe Altötting/Mühldorf mitarbeiten. Die Termine für die Treffen im Mehrgenerationenhaus der AWO in Altötting sind unter der Rubrik Termine angegeben.

Einige Mitglieder der amnesty international Gruppe Altötting/Mühldorf


ai-Gruppe Altötting/Mühldorf

Suche nach Mitarbeitern: Wir können jederzeit weitere Mitarbeiter in unserer Gruppe brauchen. Wer daran interessiert ist, ist herzlich eingeladen, zu einem der genannten Termine zu kommen.

Nähere Informationen über die Mitarbeit in der ai Gruppe Altötting/Mühldorf gibt es bei:

Eva-Maria Ruhland
Nagelschmiedgasse 2
84453 Mühldorf am Inn
Tel. (0 86 31) 16 19 03
E-Mail: ai-Gruppe AÖ/MÜ

Oder Sie unterstützen als Einzelmitglied die Arbeit von amnesty international, indem Sie sich an Brief- und Eilaktionen zugunsten bedrohter Menschen beteiligen.

Alle zwei Monate erscheint außerdem ein Rundbrief mit Vorschlägen zur Beteiligung an aktuellen Kampagnen und Aktionen von amnesty international.

Spendenkonto

Wer die Gruppe finanziell unterstützen möchte, kann eine Spende auf folgendes Konto überweisen:

Spendenkonto 80 90 100
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort: "Gruppe 1550"
BIC-Nr. BFSWDE33XXX
IBAN-Code DE23370205000008090100

AI-Informationen

ai-Rechenschaftsbericht 2011:

Informationen über Zahlungen an Irene Khan:

aus http://www.amnesty.de/2011/2/23/informationen-zu-zahlungen-irene-khan?destination=node%2F2772

23. Februar 2011 - Irene Khan war von September 2001 bis Dezember 2009 Internationale Generalsekretärin von Amnesty International. In ihrem letzten Jahr erhielt Frau Khan Zahlungen in Höhe von 533.103 Pfund. Diese Zahlungen sind - ohne Frau Khan namentlich zu nennen - im internationalen Rechenschaftsbericht von Amnesty International ltd. für das Jahr 2009/2010 (Ende Geschäftsjahr: 31. März 2010) entsprechend ausgewiesen.

Diese Zahlungen setzen sich aus ausstehenden Gehaltszahlungen und Pensionsansprüchen aus der siebenjährigen Amtszeit sowie dem britischen Arbeitsrecht geschuldeten Ansprüchen von Frau Khan zusammen, die ihre arbeitsrechtliche Grundlage in dem mit ihr im Jahr 2001 geschlossenen Vertragsverhältnis haben. Die im Fall von Frau Khan gezahlten vertraglich zugesicherten Gehaltsbestandteile sind in Höhe und Art eine Ausnahme. Das ehrenamtlich besetzte internationale Vorstandsgremium (International Executive Committee, IEC) hat die Zahlungen nach sorgfältiger Prüfung und aufgrund der arbeitsvertraglichen Verpflichtungen genehmigt.

Mitglieder, Gremien und Mitarbeiter von Amnesty weltweit sind besorgt, dass durch diesen Einzelfall ein falscher Eindruck über die Verwendung finanzieller Mittel entstehen könnte.

Keiner der aktuellen Mitarbeiter von Amnesty - einschließlich des neuen Internationalen Generalsekretärs Salil Shetty - hat vergleichbare Vertragsbedingungen wie Frau Khan. Salil Shetty hat dennoch zu seinem Amtsantritt im Juli 2010 zusammen mit dem Internationalen Vorstand eine erneute Überprüfung der grundsätzlichen Personal-Vertragsmodalitäten von Amnesty in die Wege geleitet.

Die Arbeit von Amnesty beruht seit Entstehen der Bewegung im Jahr 1961 auf dem Einsatz tausender unentgeltlich tätiger Bürger. Daneben sichern hauptamtliche, bezahlte Mitarbeiter in unseren Büros die zuverlässige, unabhängige Recherche, Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Gehälter der Amnesty-Mitarbeiter weltweit orientieren sich an denen anderer gemeinnütziger Nichtregierungsorganisationen, in Deutschland werden sie beispielsweise nach einem Haustarifvertrag einheitlich entlohnt; das Jahresgehalt der Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland, Monika Lüke, liegt bei 80.000 Euro.

Mittelverwendung und Finanzverwaltung sind seit jeher strikten Regeln und Kontrollen unterworfen. So erstattet beispielsweise in Deutschland das hauptamtliche Sekretariat dem ehrenamtlichen Vorstand laufend - und dieser der Jahresversammlung der Amnesty-Mitglieder jährlich - umfassend Bericht über alle Einnahmen und Ausgaben.

Die regelmäßige Prüfung durch das Finanzamt auf Gemeinnützigkeit sowie die Jahresabschlussprüfung durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft garantieren die satzungsgemäße Verwendung von Spenden und Beiträgen.

Amnesty-Vorstand beruft Menschenrechtsaktivistin zur Nachfolgerin von Wolfgang Grenz

Selmin Çalıskan wird neue Generalsekretärin

von Amnesty International in Deutschland

aus http://www.amnesty.de/presse/2013/1/19/selmin-caliskan-wird-neue-generalsekretaerin-von-amnesty-international-deutschland

19. Januar 2013 - Am 1. März wird Selmin Çalışkan die Leitung des Sekretariats der deutschen Sektion von Amnesty International in Berlin übernehmen. Die 1961 gegründete internationale Menschenrechtsorganisation hat in Deutschland über 120.000 Mitglieder und Unterstützer, viele davon arbeiten in einer der 650 Gruppen mit. Weltweit unterstützen mehr als drei Millionen Menschen die Arbeit von Amnesty International. Der bisherige Generalsekretär Wolfgang Grenz (65) geht im März in den Ruhestand.

Çalışkans berufliche Erfahrungen reichen von Flüchtlingsberatung über Arbeit mit Frauenrechtsorganisationen in Afghanistan bis zur Lobbyarbeit in Brüssel. Ab 2003 steuerte und begleitete sie Frauen- und Menschenrechtsarbeit in Afghanistan, Liberia und in der Demokratischen Republik Kongo für Medica Mondiale. Dort baute sie maßgeblich den Bereich Menschenrechte und Politik auf und leitete diesen. In dieser Funktion vertrat die heute 46-Jährige die politischen Ziele der NGO auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene.

Im Anschluss an ihre Tätigkeit für Medica Mondiale arbeitete sie 2010 in Kabul für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Zuletzt war Çalışkan für die European Women's Lobby in Brüssel tätig und arbeitete entscheidend am Aufbau eines europäischen Netzwerks für Migrantinnen (European Network of Migrant Women) mit.

Kommen Sie doch zu einem unserer Termine und erfahren Sie mehr über Unsere Gruppe.

Seite zuletzt geändert am 04.08.2015 11:15 Uhr